Was kostet das Laden eines Familien-Elektroautos?
Berechnen Sie, was das Laden zu Hause kostet — pro Ladung, pro Jahr und pro 100 Kilometer, inklusive der Energie, die unterwegs zur Batterie verloren geht.
Gerechnet mit dem Durchschnitt für Deutschland von 38.69c/kWh — Eurostat, das zweite Halbjahr 2025.
Die häufigste Größe auf der Straße. Eine Ladung von 20 auf 80 Prozent entspricht ungefähr einer durchschnittlichen Fahrwoche.
Häufige Fälle
- Beliebiges Gerät
- Tesla Model 3
- Tesla Model Y
- MG4
- Fiat 500e
- Cupra Born
- Renault 5 E-Tech
- Kia EV3
- BMW iX
- Volkswagen ID.3
- Volkswagen ID.4
- Škoda Enyaq
- Hyundai IONIQ 5
- Hyundai Kona Electric
- Kia EV6
- Kia Niro EV
- Nissan Leaf
- Volvo EX30
- Citroën ë-C3
- Peugeot e-208
- Polestar 2
- Volkswagen ID.7
- Renault Mégane
- Hyundai IONIQ 6
- BYD ATTO 3
- Toyota bZ4X
- Dacia Spring
- Kleinwagen, ca. 40 kWh
- Familienauto, ca. 60 kWh
- Großes E-SUV, ca. 80 kWh
- Leer bis voll
- Über Nacht nachladen
- Plug-in-Hybrid
Was die Kosten treibt
Rund 60 kWh nutzbar und etwa 18 kWh je 100 km sind der Mittelwert des Marktes und ein nützlicher Bezugspunkt: Eine Ladung von 20 auf 80 Prozent bringt etwa 36 kWh in den Akku, also gut 200 Kilometer realer Reichweite — für die meisten Menschen eine Woche Fahren.
In dieser Größe entscheidet der Tarif alles. Dasselbe Auto mit derselben Fahrleistung kann je nach Normal- oder Nachttarif um den Faktor zwei bis drei auseinanderliegen. Keine Fahrweise kommt an diesen Effekt heran.
So wird gerechnet
Die Ladekosten sind die geladene Energie mal Ihrem Strompreis — nur ist die geladene Energie nicht dasselbe wie die im Akku ankommende. Ein Teil geht im Bordladegerät, im Kabel und in der Temperierung verloren, und Ihr Zähler zählt alles davon. Ein 60-kWh-Akku von 20 auf 80 Prozent braucht also 36 kWh im Akku, aber bei typischen 10 % Verlust rund 40 kWh aus der Steckdose.
Angenommen wird dabei
- Rund 10 % Ladeverluste, üblich beim Laden zu Hause. An der Schuko-Steckdose ist es mehr, an einer Wallbox bei mildem Wetter weniger, bei Kälte wieder mehr.
- Ein einziger Strompreis. Wer nachts über einen Autostromtarif lädt, für den zählt der eingetragene Preis mehr als alles andere auf dieser Seite — Nachttarife liegen oft bei einem Drittel.
- Realverbrauch, nicht der Normwert. Winter, Autobahntempo und ein voll besetztes Auto treiben ihn oft um 20–30 % nach oben.
- Nur Laden zu Hause. Schnellladen unterwegs kostet pro Kilowattstunde meist ein Vielfaches.
- Der voreingestellte Preis ist ein Durchschnitt, in dem die Grundgebühr auf den Jahresverbrauch umgelegt ist. Er liegt damit über dem, was eine zusätzliche Kilowattstunde wirklich kostet. Mit dem Arbeitspreis von der eigenen Rechnung wird das Ergebnis genauer.
Fragen
Wie oft muss ich tatsächlich laden?
Bei durchschnittlicher Fahrleistung etwa zwei bis drei Ladungen von 20 auf 80 Prozent pro Woche. Die meisten stecken häufiger an und laden dafür weniger — unterm Strich dasselbe, und es hält den Akku im günstigen mittleren Bereich.
Warum ist der Wert aus der Steckdose höher als der im Akku?
Weil Laden nicht verlustfrei ist. Das Bordladegerät wandelt Wechselstrom aus dem Haus in Gleichstrom für den Akku, und diese Wandlung, das Kabel und die Temperierung des Akkus nehmen sich ihren Anteil. Abgerechnet wird, was aus der Steckdose kam — und genau das wird hier gerechnet.
Warum nur bis 80 % und nicht bis 100 %?
Weil es die meisten mit einem Nickel-Akku so machen. Über 80 % lädt das Auto deutlich langsamer, und ein dauerhaft voller NMC- oder NCA-Akku altert schneller. LFP-Akkus sind die Ausnahme und sollen voll geladen werden — wenn Ihr Auto einen hat, steht das auf seiner Seite hier. Tragen Sie ein, was Sie tatsächlich tun; für die volle Ladung gibt es eine eigene Voreinstellung.
Normaltarif oder Autostromtarif eintragen?
Den Autostrom- oder Nachttarif, sofern Sie einen haben und nachts laden. Das ist der mit Abstand größte Hebel: dasselbe Auto bei gleicher Fahrleistung kann im Normaltarif zwei- bis dreimal so teuer sein.
Gilt das auch für öffentliche Ladesäulen?
Nein, hier geht es ums Laden zu Hause. Öffentliche Schnellladesäulen rechnen pro Kilowattstunde deutlich höher ab und verlangen oft noch eine Grundgebühr, sodass die Kosten pro Kilometer ein Vielfaches betragen können.
Passende Rechner
Quellen
- U.S. Department of Energy — charging at home — geprüft am 2026-08-21
- EV Database — useable capacity and real-world consumption — geprüft am 2026-08-21
Preise von Eurostat für das zweite Halbjahr 2025. Zuletzt geprüft am 14. Oktober 2026.