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Was kostet das Laden eines Familien-Elektroautos?

Berechnen Sie, was das Laden zu Hause kostet — pro Ladung, pro Jahr und pro 100 Kilometer, inklusive der Energie, die unterwegs zur Batterie verloren geht.

Gerechnet mit dem Durchschnitt für Österreich von 32.72c/kWh — Eurostat, das zweite Halbjahr 2025.

Die häufigste Größe auf der Straße. Eine Ladung von 20 auf 80 Prozent entspricht ungefähr einer durchschnittlichen Fahrwoche.

Ihr Auto
kWh
Der nutzbare Wert, nicht der Bruttowert — Hersteller nennen beide, und ein Teil wird immer zum Schutz der Zellen zurückgehalten.
kWh/100 km
Realer Verbrauch, meist höher als der Normwert und im Winter deutlich höher. Bei 0 lassen, wenn Sie auf die Reichweitenangaben verzichten möchten.
Der Ladevorgang
%
%
80 % ist der übliche Schlusspunkt: darüber lädt das Auto spürbar langsamer, und ein dauerhaft voller Akku altert schneller.
Ihr Tarif
c/kWh
Wenn Sie nachts über einen Autostrom- oder Nachttarif laden, tragen Sie diesen Preis ein — er ist oft nur ein Bruchteil des Normaltarifs und der größte Hebel überhaupt.
%
Energie, die nie im Akku ankommt. Beim Laden zu Hause gehen typischerweise 8–12 % im Bordladegerät, im Kabel und in der Temperierung verloren.
Diese Ladung kostet € 13,09
Ladekosten pro Jahr € 2.042
Kosten pro 100 km € 6,54
Nachgeladene Reichweite (km) 200
Eine volle Ladung kostet € 21,81
Aus der Steckdose 40 kWh

Was die Kosten treibt

Rund 60 kWh nutzbar und etwa 18 kWh je 100 km sind der Mittelwert des Marktes und ein nützlicher Bezugspunkt: Eine Ladung von 20 auf 80 Prozent bringt etwa 36 kWh in den Akku, also gut 200 Kilometer realer Reichweite — für die meisten Menschen eine Woche Fahren.

In dieser Größe entscheidet der Tarif alles. Dasselbe Auto mit derselben Fahrleistung kann je nach Normal- oder Nachttarif um den Faktor zwei bis drei auseinanderliegen. Keine Fahrweise kommt an diesen Effekt heran.

So wird gerechnet

Die Ladekosten sind die geladene Energie mal Ihrem Strompreis — nur ist die geladene Energie nicht dasselbe wie die im Akku ankommende. Ein Teil geht im Bordladegerät, im Kabel und in der Temperierung verloren, und Ihr Zähler zählt alles davon. Ein 60-kWh-Akku von 20 auf 80 Prozent braucht also 36 kWh im Akku, aber bei typischen 10 % Verlust rund 40 kWh aus der Steckdose.

Angenommen wird dabei

  • Rund 10 % Ladeverluste, üblich beim Laden zu Hause. An der Schuko-Steckdose ist es mehr, an einer Wallbox bei mildem Wetter weniger, bei Kälte wieder mehr.
  • Ein einziger Strompreis. Wer nachts über einen Autostromtarif lädt, für den zählt der eingetragene Preis mehr als alles andere auf dieser Seite — Nachttarife liegen oft bei einem Drittel.
  • Realverbrauch, nicht der Normwert. Winter, Autobahntempo und ein voll besetztes Auto treiben ihn oft um 20–30 % nach oben.
  • Nur Laden zu Hause. Schnellladen unterwegs kostet pro Kilowattstunde meist ein Vielfaches.
  • Der voreingestellte Preis ist ein Durchschnitt, in dem die Grundgebühr auf den Jahresverbrauch umgelegt ist. Er liegt damit über dem, was eine zusätzliche Kilowattstunde wirklich kostet. Mit dem Arbeitspreis von der eigenen Rechnung wird das Ergebnis genauer.

Fragen

Wie oft muss ich tatsächlich laden?

Bei durchschnittlicher Fahrleistung etwa zwei bis drei Ladungen von 20 auf 80 Prozent pro Woche. Die meisten stecken häufiger an und laden dafür weniger — unterm Strich dasselbe, und es hält den Akku im günstigen mittleren Bereich.

Warum ist der Wert aus der Steckdose höher als der im Akku?

Weil Laden nicht verlustfrei ist. Das Bordladegerät wandelt Wechselstrom aus dem Haus in Gleichstrom für den Akku, und diese Wandlung, das Kabel und die Temperierung des Akkus nehmen sich ihren Anteil. Abgerechnet wird, was aus der Steckdose kam — und genau das wird hier gerechnet.

Warum nur bis 80 % und nicht bis 100 %?

Weil es die meisten mit einem Nickel-Akku so machen. Über 80 % lädt das Auto deutlich langsamer, und ein dauerhaft voller NMC- oder NCA-Akku altert schneller. LFP-Akkus sind die Ausnahme und sollen voll geladen werden — wenn Ihr Auto einen hat, steht das auf seiner Seite hier. Tragen Sie ein, was Sie tatsächlich tun; für die volle Ladung gibt es eine eigene Voreinstellung.

Normaltarif oder Autostromtarif eintragen?

Den Autostrom- oder Nachttarif, sofern Sie einen haben und nachts laden. Das ist der mit Abstand größte Hebel: dasselbe Auto bei gleicher Fahrleistung kann im Normaltarif zwei- bis dreimal so teuer sein.

Gilt das auch für öffentliche Ladesäulen?

Nein, hier geht es ums Laden zu Hause. Öffentliche Schnellladesäulen rechnen pro Kilowattstunde deutlich höher ab und verlangen oft noch eine Grundgebühr, sodass die Kosten pro Kilometer ein Vielfaches betragen können.

Passende Rechner

Quellen

Preise von Eurostat für das zweite Halbjahr 2025. Zuletzt geprüft am 14. Oktober 2026.